Liebe Patientin,
lieber Patient,
sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,
willkommen auf unserer neu gestalteten Homepage.
Seit dem 01. Oktober 2011 dürfen wir sie in unseren komplett neu gestalteten und eingerichteten Räumlichkeiten am: Roßmarkt 23 - 60311 Frankfurt begrüßen.
Die Frankfurter Spezialklinik für Beinleiden / Venenklinik Frankfurt wurde 1976 von Prof. Zoltán Várady gegründet. Seit dieser Zeit bestand die Klinik auf der Zeil 123 in Frankfurt. Im März 2004 wurde die phlebologisch – chirurgische Praxis von Dr. Zoltán Böhm übernommen, in Kooperation mit Prof. Várady. Hierdurch die Kontinuität in unserer Arbeit und Lehre fortgesetzt. 2009 wurde Dr. Böhm zum Prof. Hon. (Univ. Puebla) ernannt.
Die Venenklinik ist eine Praxisklinik, welche sich mit Phlebologie, Lymphologie und Angiologie beschäftigt. Hierbei möchten wir insbesondere darauf hinweisen, dass das atraumatisches minichirurgisches Behandlungskonzept vor über 35 Jahren hier ausgearbeitet wurde, mit den zugehörigen Instrumenten, welche von den Firmen Aesculap und Medicor hergestellt werden.
Diese Methode mit den zugehörigen Instrumenten ist weltweit bekannt, unsere Instrumente werden nahezu in allen phlebologisch tätigen Kliniken / Praxen verwendet.
Bei der klassischen, häufig unnötig durchgeführten radikalen OP Methoden haben die Patienten nach dem Eingriff oft anstatt nur kosmetisch störender Varizen sowohl kosmetisch störende Narben durch die große Operationsschnitte, wie auch gelegentlich Schmerzen, Gefühlsstörungen durch Traumatisierungen des Gewebes und sensibler Nerven. Durch die zahlreichen und langen Schnitte und dem Operationstrauma können weiterhin Lymphbahnen unterbrochen und Lymphkapillaren beschädigt werden. Dies kann eine Auftreten bzw. eine Verschlechterung eines bereits bestehenden Ödems zur Folge haben. Dies ist insofern von Bedeutung, wenn bereits präoperativ ein latentes Ödem vorliegt.
Da die überwiegende Mehrzahl der Patienten, welche Varizen haben, Frauen sind, ist nicht nur der medizinische, sondern auch der kosmetische Gesichtspunkt maßgebend. Die meisten Patienten kommen wegen einer Seitenastvarikose zur Behandlung und hier liegt keinesfalls immer eine komplette Saphena- bzw. Mündungsinsuffizienz vor.
Bedauerlicherweise ist in diesen Fällen trotzdem das Strippen des Saphenastammes die übliche Behandlung. Dies wird dann kombiniert mit mehr oder weniger großen und zahlreichen Schnitten zur Entfernung der Seitenäste. Am atraumatischsten ist die vorherige Überlegung, ob man das Stripping und die große Schnitte überhaupt benötigt.
Die Saphena kann nicht nur wichtiges Ersatzmaterial für die Gefäßchirurgie im späteren Leben liefern, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil der Hämodynamik des Blutflusses im Bein. Auch eine Stammvarikose der Saphena bedarf nicht zwangsläufig einer radikale Operation.
Zum einem besteht auch bei klinisch unauffälligen Menschen in einem gewissen Prozentsatz ein Reflux beim Valsalva Manöver (Zurückfliessen des venöses Blutes in das oberflächliche Venensystem unter Bauchpresse) Aber auch bei Patienten mit Varikose zeigt sich, dass dieser Reflux nach Entfernung der klinisch relevanten Varizen sich normalisiert bzw. sich abmindert. Dies wurde von anderen Kollegen in großen Studien ebenfalls gezeigt.
So kann man durch gezieltes Vorgehen eine große Prozentzahl der Saphenastämme bewahren, abgesehen von der unnötig durchgemachten größeren Operationsbelastung, die zahlreiche Patienten auf sich nehmen müssen.
Diesen Verlauf sehen allerdings viele operativ tätige Kollegen nicht, da die Patienten in einem Zentrum operiert werden, aber nicht regelmäßig nachkontrolliert werden. Wir operieren nicht nur, sondern kontrollieren unsere Patienten regelmäßig, mit weiteren ggf. erforderlichen Nachbehandlungen sei es weitere Operationen oder Verödungsbehandlungen. Dieses Konzept wird seit 35 Jahren durchgeführt.
Man kann zwar die Varizen beseitigen, aber nicht die ursächliche Bindegewebsschwäche, deshalb sind Vorbeugung und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.
Bei unserem Verfahren handelt es sich um eine nach chirurgischen Grundsätzen aufgebaute Methode und ein dazu angepasstes chirurgisches Instrumentarium, wodurch die moderne Minichirurgie der Varizen begründet werden konnte.
Die Vorteile dieses Verfahrens: Die Operationen werden ausschliesslich in örtlicher Betäubung durchgeführt. Es werden hierbei keine Schnitte, sondern nur kleine Stiche gemacht. Dadurch ist die Operationsbelastung auf ein Minimum reduziert. Selbst Hautnähte sind nicht immer erforderlich, die Infektionsgefahr ist minimal. Die wichtigste Thromboseprophylaxe ist die Frühmobilisation, die Patienten verlassen den Operationssaal zu Fuß und nach einer kurzen Liegezeit zu Fuß unsere Praxis. Die möglichen Probleme nach konventioneller Operation bekannten, wie Narbenbildungen, Dellenbildungen, Nachblutungen, Gefühlsstörungen etc. treten praktisch nie auf.
Die nach alleiniger Verödung von größeren Varizen entstehenden Probleme, wie die kosmetisch störende Pigmentierung und die schmerzhaften Verhärtungen kommen nicht vor. In der Regel werden bei uns nur kleinere verbliebene Venen nach der Operation verödet. Besenreiser werden primär verödet. Gelegentlich aber auch mit einem speziellen Operationsverfahren behandelt.
Dieses Behandlungskonzept mit dem dazugehörigen Instrumentarium wurde weltweit in über 20 Ländern vorgestellt und als Operation vorgeführt. 1986 wurde
Dr. Z. Várady zum Professor der Universität Zacatecas - Mexiko ernannt wo, wie auch an anderen Universitäten, regelmäßig unterrichtete, operierte und behandelte.
Auf Kongressen wurden weltweit mehr als 400 Vorträge in mehreren Sprachen gehalten, über 100 Publikationen herausgebracht und es wurde an etwa 40 Büchern mitgeschrieben.
Wir veranstalten seit 1987 jährlich im März den Internationalen Frankfurter Workshop für Phlebologie in Kooperation mit zahlreichen ausländischen Phlebologischen Gesellschaften und dem Berufsverband der Lymphologen. Zu dieser großen internationalen Tagung kommen neben Kollegen aus Deutschland aus der ganzen Welt anerkannte Fachleute zu Vorträgen und zum Gedankenaustausch.
Sie können gerne bei uns einen Termin vereinbaren, da können wir einen Befund erheben und zusammen mit Ihnen die weitere Behandlung besprechen und planen.
Für interessierte Kollegen bieten wir die Möglichkeit einer Hospitation an. Sie können uns hierzu gerne kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
|
Prof. Dr. med. Z. Várady Chirurg und Phlebologe Ehrenpräsident des Int. Forums
für Minichirurgie |
Prof. Hon. (Univ. Puebla) Dr. med. Z. Böhm Chirurg und Phlebologe Präsident des Int. Forums für Minichirurgie der Varizen |


